Bausparen für die eigene Immobilie

Auf dieser Seite finden Sie zum Bausparen folgende Informationen:

  • Was ist Bausparen?
  • Was gibt es zu beachten?
  • Die Bausparphasen

Was ist Bausparen?

Der Bausparvertrag ist ein in Deutschland traditioneller Sparvertrag. Bausparer schließen diesen mit einer Bausparkasse. Der Gedanke ist dabei einfach. Sie vereinbaren eine Bausparsumme (mit der Sie beispielsweise später ein Haus kaufen möchten), diese sparen Sie monatlich zu einem vereinbarten Prozentsatz an. Nach dem Erreichen eines bestimmten Guthabens und einer vereinbarten Mindestzeit kann dem Bausparer der Bausparvertrag zugeteilt werden. Nach Zuteilung erhält der Bausparer für den Kauf oder Bau seiner Wunschimmobilie die komplette vereinbarte Bausparsumme ausgezahlt. Diese besteht aus dem Guthaben und einem zinsgünstigen Darlehen.

BAUSPAREN?

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Was muss ich beim Bausparen beachten?

Ein Bausparvertrag gibt Sicherheit, denn bei Vertragsabschluss steht bereits fest, wann die vereinbarte Bausparsumme abgezahlt ist und wie hoch die monatliche Rate nach Zuteilung ist. Zudem besteht die Bausparsumme bei Auszahlung zu einem Teil aus einem Darlehen. Die Zinsen für dieses Darlehen sind aufgrund der aktuellen Marktlage oft weit weniger attraktiv als passende Hypothekenkredite.

Vorteile Bausparen:

  • staatliche Förderung möglich (Wohn-Riester)
  • hohe Planungssicherheit (bereits bei Vertragsunterzeichnung steht fest, welche Rate bei Darlehnsauszahlung zu zahlen ist)
  • Sondertilgungen oder vollständige Rückzahlung jederzeit möglich

Nachteile Bausparen:

  • Bausparguthaben wird nur niedrig verzinst
  • Zuteilung kann nicht genau vorausgesagt werden
    (Vor- bzw. Zwischenfinanzierungen könnten die Folge sein)
  • hohe monatliche Belastung
    (Der Rückzahlungszeitraum ist meist geringer als bei einer regulären Baufinanzierung, daher ist die Tilgung größer)
  • Bausparvertrag deckt meist nicht den gesamten Finanzierungsbedarf ab

Bausparphasen

  1. Vertragsabschluss
    Mit dem Vertrag legen Sie sich auf eine Bausparsumme und einen Tarif fest. Die Bausparsumme stellt sich aus dem Bausparguthaben und einer Nettodarlehnssumme zusammen. Der Tarif regelt die Vertragsdaten wie Guthabenverzinsung, Mindestansparsumme, Mindestlaufzeit, Darlehnszins und die Gebühr, die bei Abschluss des Vertrages fällig wird.
    Positiv: Der Bausparer sieht bereits jetzt, wie hoch seine spätere monatliche Rückzahlungsrate ausfallen wird.
  2. Sparphase mit eventueller Zwischenfinanzierung
    Während der Sparphase heißt es erst einmal Geld einzahlen. Dies geschieht entweder mit monatlich gleichbleibenden Beträgen oder unregelmäßigen größeren Beträgen. Es kann auch die komplette vereinbarte Sparsumme mit einmal beglichen werden.
    Da die Bausparkasse keine feste Zusage für die Zuteilung Ihres Bausparvertrages machen darf (Zeitpunkt, ab dem Sie über Ihr Bausparguthaben + Darlehen verfügen können), muss meist eine Zwischenfinanzierung her. Ist eine Zwischenfinanzierung notwendig, kann ein normales Annuitätendarlehen helfen. Dieses wird in Höhe der Bausparsumme abgeschlossen und am Ende komplett durch den Bausparvertrag nach Zuteilung abgelöst. Zur Sicherheit der Bank muss der Bausparvertrag an die Bank abgetreten werden. Es erfolgt zusätzlich eine Grundbucheintragung in Abteilung 3.
  3. Zuteilung
    Sobald der Bausparvertrag alle vereinbarten Voraussetzungen erfüllt, kann dieser zugeteilt werden. Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem das Erreichen des Mindestsparguthabens, das Einhalten der Mindestsparzeit und das Erreichen der Bewertungszahl (Verfahren von Bausparkassen, wem zu welchem Zeitpunkt der Bausparvertrag zugeteilt werden kann. Dies soll eine gerechte Verteilung ermöglichen).
    Möchte der Bausparer den Vertrag nun für sein Immobilienprojekt zugeteilt bekommen, muss er dies aktiv bei der Bausparkasse beantragen. Ist der Vertrag zugeteilt, muss bei einigen Bausparkassen noch eine Ruhephase von bis zu 6 Monaten berücksichtigt werden, bevor das Kapital verfügbar ist.

    Für wohnwirtschaftliche Zwecke kann nun die gesamte Bausparsumme zur Verfügung stehen.
  4. Darlehnsphase
    Haben Sie alle Prüfungen der Bausparkasse bestanden, schließen Sie mit der Bausparkasse einen Darlehensvertrag ab. Anschließend kann die Bausparsumme ausgezahlt werden und die Darlehensphase beginnt. Während der Darlehensphase wird an die Bausparkasse eine monatliche Rate überwiesen. Diese setzt sich wie bei dem Annuitätendarlehen aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil zusammen. Sondertilgungen sind jederzeit möglich.
    Aufgrund einer hohen Tilgung ist ein Bauspardarlehen oft  nach acht bis zwölf Jahren zurückbezahlt.

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